Vom Zuckersprint zum Triathlon-Traum:
(Plopp! 🗯️) Ihr Lieben, das Leben ist kein Ponyhof, schon gar nicht, wenn dein Pankreas beschließt, in den ewigen Urlaub zu gehen. Aber auch kein Grund, die Flügel hängen zu lassen! Ich bin die lebende Beweis dafür, dass man auch mit Diabetes seine Träume jagen kann – selbst wenn der Zucker dabei Purzelbäume schlägt.
Im November letzten Jahres habe ich mir endlich mein heiß ersehntes Rennrad gegönnt. Das hatte ich mir schon kurz vor der Diagnose im Mai 2023 eigentlich zulegen wollen. Dann kam die Schockwelle, monatelange Unsicherheit, und die Frage: War’s das jetzt mit der sportlichen Freiheit? Aber wer bin ich denn, wenn ich mich von so einem kleinen Ausfallbremsen lasse? Ich bin eine Kämpferin, die sich nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt!
Sportlich, spontan, zuckersüß chaotisch: Mein Weg zurück ins Rennen
Nach den ersten Monaten des Zauderns und der intensiven Lernkurve ging es für mich wieder los – Freizeit-sportlich und mit Volldampf! Alles, was mir wichtig war und ist, habe ich seitdem wieder in Angriff genommen. Ich gehe joggen, Rennrad fahren und Mountainbiken, ob im Training oder im Wettkampf. Und ja, mit meinen Wettkampfleistungen bin und war ich zufrieden, auch wenn ich stets – und haltet euch fest, ohne Kohlenhydratzufuhr! – mit unmöglichen Zuckerspitzen ins Ziel kam. Das ist dann der Moment, wo man sich fragt: Ist das jetzt Adrenalin oder doch nur Zucker-Ekstase? Doch auch hier weiß ich mit der Zeit souverän umzugehen. Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben, und mein Blutzucker ist da mein persönlichster Trainer, der mich immer wieder aufs Neue herausfordert.
Und wenn die kalte Jahreszeit naht? Dann stürze ich mich mit Leidenschaft in den Schnee! Skifahren genieße ich im Winter in vollen Zügen. Die Freiheit auf den Brettern, die Geschwindigkeit, die frische Bergluft – das ist mein ganz persönliches Wintermärchen, das mir die Seele wärmt. Auch hier muss der Zucker mitspielen, aber wir haben einen Weg gefunden.
Ich habe bewiesen: Diabetes ist keine Sportbremse! Er ist mein ständiger Trainingspartner, der mich zwar auf Trab hält, aber niemals die Ziellinie versperrt.
Die ultimative Challenge: Triathlon-Träume und die Suche nach dem Ass im Ärmel
Jetzt kommt der Knackpunkt, meine Lieben. Für mich gibt es aktuell noch eine große sportliche Challenge, die auf meiner Bucket List steht und die mich nicht mehr loslässt. Ich will einen Sprint-Triathlon absolvieren: Schwimmen, Rennradfahren, Laufen. Und das nicht nur als Staffelteilnehmerin, nein – ich will alles selbst rocken!
(Plopp! 🗯️ „Mein innerer Schweinehund hat gerade einen Lachanfall bekommen, und mein Blutzucker tanzt schon Samba!“)
Doch hierfür fehlt mir aktuell nur eines: Unterstützung. Ich suche nicht einfach nur einen Coach, der mir einen Plan gibt. Ich suche einen Mentor, jemanden, der diese sportliche Reise mit mir teilt, der die Trainingsphasen und dann auch das Event gemeinsam mit mir in die Tat umsetzt und bestreitet. Jemanden, der wirklich für mich da ist, wenn es drauf ankommt.
Jemanden, der weiß:
- Wann ich wieviel Kohlenhydrate vor, während und nach jeder Einheit zu mir führen muss. Denn jeder Sportler kennt: Timing ist alles!
- Der weiß, wie ich das Gesamtkonzept (Training, Insulin, Ernährung) am besten und konsequentesten angehe. Kein Buchwissen, sondern knallharte Praxis.
- Jemanden, der einfach für mich da ist, wenn der Blutzucker Purzelbäume schlägt – denn mein Problem ist – in SportAction bemerke ich leider nicht selbst wenn die Blutzuckerkurve die untere Kurve nicht mehr alleine schafft oder die Motivation sinkt und ich kurz davor bin, das Handtuch zu werfen.
- Mein persönliches Ass im Ärmel. Jemand, der die Wissenschaft der Sportdiabetologie mit den Tücken des echten Lebens vereint. Jemand, der versteht, dass ein „guter Wert“ für mich vielleicht bedeutet, dass ich überhaupt noch aufrecht stehen kann. Jemand, der mit mir lacht, wenn der Zucker mich mal wieder ausbremst, und mich wieder auf die Beine zieht.
Gibt’s DICH da draußen?
Ich bin bereit für diese Herausforderung.
Mein Körper ist bereit (na ja, er wird dazu gebracht!). Jetzt fehlt nur noch derjenige, der mit mir durch diesen Triathlon-Dschungel navigiert und mir hilft, diesen Traum zu verwirklichen.
Wenn du da draußen bist und denkst, du könntest mein Ass im Ärmel sein, oder wenn du jemanden kennst, der diese verrückte Mission mit mir angehen würde – melde dich!
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass mit Diabetes alles möglich ist und Träume keine Verfallsdaten haben!



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